© 2019 Neda Savkovic - Heilpraktikerin

Der Reset-Knopf gegen

Zähneknirschen

Das Kiefergelenk als Ventil für Stress.

Es ist eine natürliche Schutzreaktion des Körpers, bei Gefahr oder Stress die Kiefermuskulatur anzuspannen. Stehen wir einem „Feind“ gegenüber, „fletschen“ wir die Zähne, der Körper spannt sich an und geht in einen „Kampf- und Flucht“ - Modus über. Nach Beendigung der Gefahr sollte der Körper dann wieder in den Normalzustand zurückkehren und die entstandenen Spannungen lösen. Dauerstress kann aber das System permanent in den Alarmzustand versetzen und damit zu einer dauerhaften Anspannung der Muskulatur führen. Auslösende Faktoren können im psychogenen Bereich zu finden sein, zum Beispiel durch sozialen Druck, Ärger mit dem Partner und der Familie oder bei Problemen am Arbeitsplatz. Außerdem können Unfälle (Schleudertrauma) oder Sportverletzungen im Kopf- und Halsbereich eine dauerhafte Spannung erzeugen, besonders wenn Schmerzen und Ängste den Stresszustand noch verstärken. Zahnbehandlungen, operative Eingriffe oder langwierige kieferorthopädische Maßnahmen beanspruchen ebenfalls intensiv die Kaumuskulatur, beispielsweise durch einen lang geöffneten Mund bei der Behandlung oder durch Injektionen von Betäubungsmitteln. All diese Begebenheiten können einen dauerhaft erhöhten Tonus in der Kaumuskulatur zur Folge haben und zu Zähneknirschen oder –pressen führen. Auch wenn das Ereignis bereits in der Vergangenheit liegt, kann die Kiefermuskulatur diesen Zustand speichern und dauerhaft angespannt bleiben. Da die Kommunikation im Körper jedoch nicht nur einseitig stattfindet, muß die Ursache für das Zähneknirschen nicht zwangsläufig im Kiefer- bzw. Kopfbereich selbst liegen. Ein Sturz oder Unfall beispielsweise kann die Körperstatik derart verändern, so daß eine Fehlstellung des Beckens erfolgt und weiterführend eine Verschiebung des Kiefergelenks bedingt.

Vom Kiefergelenk aus in den

ganzen Körper

Die Region des Kiefergelenks ist maßgeblich an der Kommunikation im Körper beteiligt. Die Kaumuskulatur beeinflusst beispielsweise den größten unserer Hirnnerven, den Trigeminus-Nerv. Dieser besitzt eine Verbindung zur Wirbelsäule auf Höhe des zweiten Halswirbels (C2) und kann durch Verzweigungen im Nervensystem auch untere Gelenke wie Knie und Füße beeinflussen. Die beidseitigen Schläfenmuskeln (M. Temporalis) stehen bei Stress ebenfalls unter Spannung. Sie beeinflussen den darunter liegenden Schädelknochen (Keilbein), auf dem im Schädelinneren die Hypophyse sitzt. Diese ist für viele hormonelle Regulationsmechanismen verantwortlich. Eine Torsion oder Spannung auf dem Knochen kann demnach auch den Hormonhaushalt beeinflussen bzw. stören. Die Faszien der Kiefermuskulatur gehören ebenfalls zu einer Zuglinie, welche durch den gesamten Körper an der Wirbelsäule entlang bis in die Füße hineinreicht. Daher kann die Reset-Therapie auch als Faszientherapie gesehen werden. Mehr zum Thema Faszien und dem Zugmodell finden Sie hier.

Möglicher Einsatz bei folgenden

Symptomen bzw. Erkrankungen:

Bruxismus (Knirschen bzw. Pressen mit den Zähnen) Schmerzen im Kiefergelenk Knacken im Kiefergelenk Blockade im Kiefergelenk (Mund kann nicht im vollen Ausmaß geöffnet/geschlossen werden) Kopfschmerzen Schwindel Migräne Tinnitus (Ohrgeräusche) Schulter- und Nackenschmerzen Verspannungen Rückenschmerzen Kniebeschwerden Gelenkbeschwerden allgemein Das Zähneknirschen ist in vielen Fällen der erste und auch wichtigste Hinweis auf eine bestehende CMD. Oft wird nächtliches Knirschen nicht selbst wahrgenommen, sondern durch den Partner registriert. Auch bei zahnärztlichen Untersuchungen wird der Verdacht auf eine CMD geäußert, wenn sich zum Beispiel vermehrter Abrieb der Zahnoberflächen zeigt. Die Reset-Therapie kann ergänzend und unterstützend zu einer konventionellen CMD-Therapie eingesetzt werden, ersetzt jedoch nicht die Behandlung durch einen Zahnarzt bzw. eine Aufbiss- Schiene zum Schutz der Zähne.

Bruxismus und Cranio-

mandibulare Dysfunktion (CMD)

Laut Definition versteht man unter Bruxismus das unbewusste Zähneknirschen bzw. Kieferpressen, welches Nachts oder auch tagsüber auftreten kann. Es ist eines der wichtigsten Symptome der Craniomandibulären Dysfunktion (CMD). Definiert ist diese relativ weitläufig als Fehlfunktion zwischen Kiefer (Mandibula= Unterkiefer) und Schädel (Cranium) und umfasst primär Symptome, welche durch die Fehlfunktion bei Kieferbewegung (z.B. Kauen) verursacht werden können
NEDA SAVKOVIC
NATURHEILKUNDE | PRÄVENTION | SPORTTHERAPIE
© 2019 Neda Savkovic - Heilpraktikerin

Der Reset-Knopf gegen

Zähneknirschen

Das Kiefergelenk als Ventil für

Stress.

Es ist eine natürliche Schutzreaktion des Körpers, bei Gefahr oder Stress die Kiefermuskulatur anzuspannen. Stehen wir einem „Feind“ gegenüber, „fletschen“ wir die Zähne, der Körper spannt sich an und geht in einen „Kampf- und Flucht“ - Modus über. Nach Beendigung der Gefahr sollte der Körper dann wieder in den Normalzustand zurückkehren und die entstandenen Spannungen lösen. Dauerstress kann aber das System permanent in den Alarmzustand versetzen und damit zu einer dauerhaften Anspannung der Muskulatur führen. Auslösende Faktoren können im psychogenen Bereich zu finden sein, zum Beispiel durch sozialen Druck, Ärger mit dem Partner und der Familie oder bei Problemen am Arbeitsplatz. Außerdem können Unfälle (Schleudertrauma) oder Sportverletzungen im Kopf- und Halsbereich eine dauerhafte Spannung erzeugen, besonders wenn Schmerzen und Ängste den Stresszustand noch verstärken. Zahnbehandlungen, operative Eingriffe oder langwierige kieferorthopädische Maßnahmen beanspruchen ebenfalls intensiv die Kaumuskulatur, beispielsweise durch einen lang geöffneten Mund bei der Behandlung oder durch Injektionen von Betäubungsmitteln. All diese Begebenheiten können einen dauerhaft erhöhten Tonus in der Kaumuskulatur zur Folge haben und zu Zähneknirschen oder –pressen führen. Auch wenn das Ereignis bereits in der Vergangenheit liegt, kann die Kiefermuskulatur diesen Zustand speichern und dauerhaft angespannt bleiben. Da die Kommunikation im Körper jedoch nicht nur einseitig stattfindet, muß die Ursache für das Zähneknirschen nicht zwangsläufig im Kiefer- bzw. Kopfbereich selbst liegen. Ein Sturz oder Unfall beispielsweise kann die Körperstatik derart verändern, so daß eine Fehlstellung des Beckens erfolgt und weiterführend eine Verschiebung des Kiefergelenks bedingt.

Vom Kiefergelenk aus in den

ganzen Körper

Die Region des Kiefergelenks ist maßgeblich an der Kommunikation im Körper beteiligt. Die Kaumuskulatur beeinflusst beispielsweise den größten unserer Hirnnerven, den Trigeminus-Nerv. Dieser besitzt eine Verbindung zur Wirbelsäule auf Höhe des zweiten Halswirbels (C2) und kann durch Verzweigungen im Nervensystem auch untere Gelenke wie Knie und Füße beeinflussen. Die beidseitigen Schläfenmuskeln (M. Temporalis) stehen bei Stress ebenfalls unter Spannung. Sie beeinflussen den darunter liegenden Schädelknochen (Keilbein), auf dem im Schädelinneren die Hypophyse sitzt. Diese ist für viele hormonelle Regulationsmechanismen verantwortlich. Eine Torsion oder Spannung auf dem Knochen kann demnach auch den Hormonhaushalt beeinflussen bzw. stören. Die Faszien der Kiefermuskulatur gehören ebenfalls zu einer Zuglinie, welche durch den gesamten Körper an der Wirbelsäule entlang bis in die Füße hineinreicht. Daher kann die Reset-Therapie auch als Faszientherapie gesehen werden. Mehr zum Thema Faszien und dem Zugmodell finden Sie hier.

Möglicher Einsatz bei folgenden

Symptomen bzw. Erkrankungen:

Bruxismus (Knirschen bzw. Pressen mit den Zähnen) Schmerzen im Kiefergelenk Knacken im Kiefergelenk Blockade im Kiefergelenk (Mund kann nicht im vollen Ausmaß geöffnet/geschlossen werden) Kopfschmerzen Schwindel Migräne Tinnitus (Ohrgeräusche) Schulter- und Nackenschmerzen Verspannungen Rückenschmerzen Kniebeschwerden Gelenkbeschwerden allgemein Das Zähneknirschen ist in vielen Fällen der erste und auch wichtigste Hinweis auf eine bestehende CMD. Oft wird nächtliches Knirschen nicht selbst wahrgenommen, sondern durch den Partner registriert. Auch bei zahnärztlichen Untersuchungen wird der Verdacht auf eine CMD geäußert, wenn sich zum Beispiel vermehrter Abrieb der Zahnoberflächen zeigt. Die Reset-Therapie kann ergänzend und unterstützend zu einer konventionellen CMD- Therapie eingesetzt werden, ersetzt jedoch nicht die Behandlung durch einen Zahnarzt bzw. eine Aufbiss-Schiene zum Schutz der Zähne.

Bruxismus und Cranio-

mandibulare Dysfunktion (CMD)

Laut Definition versteht man unter Bruxismus das unbewusste Zähneknirschen bzw. Kieferpressen, welches Nachts oder auch tagsüber auftreten kann. Es ist eines der wichtigsten Symptome der Craniomandibulären Dysfunktion (CMD). Definiert ist diese relativ weitläufig als Fehlfunktion zwischen Kiefer (Mandibula= Unterkiefer) und Schädel (Cranium) und umfasst primär Symptome, welche durch die Fehlfunktion bei Kieferbewegung (z.B. Kauen) verursacht werden können
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