© 2019 Neda Savkovic - Heilpraktikerin

Sporttherapie mit Original

KINESIO-Tapes®

Für Gelenke, Muskeln und Faszien

Der japanische Chiropraktiker und Physiotherapeut Kenzo Kase entwickelte in den 70er Jahren die KINESIO-Taping® - Methode zusammen mit den KINESIO-Tex® -Tapes. Sein Gedanke war dabei ein Verfahren zu entwickeln, welches im Gegensatz zu den bislang verwendeten, starren Sporttapes das Gelenk in seiner Bewegungsfreiheit nicht einschränkt und auch die Mikrozirkulation im Gewebe nicht beeinträchtigt. Insbesondere der Flüssigkeitstransport sollte bei Verletzungen nicht unterbunden werden. Die Tapes sind also dafür konzipiert worden, bei Verletzungen das Gewebe und die Gelenke zu unterstützen, ohne Druck oder Zug auszuüben oder ein Gelenk zu blockieren. Ganz im Gegenteil, das Konzept sieht vor, dass das Gelenk trotz einer Verletzung weiterhin beweglich bleibt. Je nach Art und Weise wie ein Tape aufgeklebt wird, können unterschiedliche Wirkungen erzielt werden: Muskulatur Bei Muskelverletzungen kann ein Tape sensorische Informationen über die Haut und das Nervensystem an den darunter liegenden Muskel weitergeben, je nach Anlage kann dieser in seiner Funktion angeregt oder gehemmt werden. Bei einer Zerrung wird ein Tape zum Beispiel so angelegt, daß der Muskel das Signal zur „Ruhe“ erhält, hier hat das Tape also eine bewegungsdämpfende Wirkung. Gelenke Bänder und Sehnen können mit einer Tapeanlage stabilisiert werden, damit die Bewegung des Gelenks wieder anatomisch korrekt abläuft. Der Körper „lernt“ über Reize die Bewegungsrichtung trotz der Verletzung einzuhalten, um Fehlbelastungen und Ausweichbewegungen zu vermeiden. Faszien Oberflächlich gelegene Faszien können mit einer Anlage wieder gelöst, Verklebungen aufgelockert werden. Faszien sind mit ihren Zuglinien ein wichtiger Faktor zur Stabilisierung der Körperstatik. Mehr zu diesem Thema finden Sie auch auf der Seite zur Faszientherapie. Lymphsystem und Gefäße Bei akuten Verletzungen entstehen oft Schwellungen, diese sind Teil des Heilungsprozesses. Gefäße und das umliegende Gewebe erweitern sich und fördern so den Flüssigkeitsaustausch, „Reparaturmaterial“ kann vermehrt zur verletzten Stelle gelangen. Mit einer fächerartigen Tapeanlage in der richtigen Intensität kann der Abtransport von geschädigtem Gewebematerial unterstützt werden, die Tapes „ziehen“ die Flüssigkeit in Richtung des Lymphsystems. Auch Blutergüsse werden nach diesem Prinzip behandelt. Wirkung bei Schmerzen Eine Tapeanlage mit „raumschaffender“ Wirkung bewirkt eine Anhebung der Haut, das Tape wird zum Beispiel bei gebeugtem Rücken angebracht, nach Aufrichtung des Oberkörpers bilden sich im Tape leichte Wellen. Diese Anhebung der Haut bewirkt einerseits die Verminderung des Drucks auf Schmerzrezeptoren und fördert andererseits wiederum den Flüssigkeitsaustausch im Gewebe zur Förderung des Heilungsprozesses.

Anwendungen

Die Tapes können demnach je nach Art und Weise der Anbringung unterschiedliche Funktionen erfüllen, entscheidend ist hier die Diagnostik im Einzelfall und welches Ziel mit einer Anlage erreicht werden soll.Die Anlagemöglichkeiten können beliebig miteinander kombiniert und die einzelnen Funktionen in einem Tape vereint werden. Die Tapes sind in ihrer Grundidee für Sportler konzipiert, um die Mobilität so gut es geht aufrecht zu erhalten. Bewegung verstärkt sogar den unterstützenden Effekt der Tapes. Aber auch bei Nicht-Sportlern können die Tapes angewendet werden, beipielsweise bei Rückenverspannungen durch Bildschirmarbeit.

Möglicher Einsatz bei folgenden

Symptomen bzw. Erkrankungen:

akute Verletzungen wie Verstauchungen, Bänder- bzw. Sehnendehnungen an den Gelenken Muskelzerrungen und Muskelüberdehnungen Schleimbeutelentzündungen Instabilität von Gelenken (gedehnte Bänder und Sehnen) Bänderrisse- Meniskusriss Verschiebungen der Kniescheibe chronische, nicht erregerbedingte Entzündungen und Schmerzen an Gelenken Verspannungen im Schulterbereich Entzündungen und Schmerzen im Wirbelsäulenbereich Bandscheibenvorfall (postoperativ) Rückenschmerzen Rückenverspannungen Rippenprellungen und Rippenbrüche Schmerzen im Zwischenrippenraum (Intercostale Neuralgie) Impingement Syndrom an der Schulter Frozen Shoulder Schmerzen und Bewegungseinschränkungen der Schulter Tennisarm / Golferarm- Karpaltunnelsyndrom Pes Anserinus- Syndrom (Läuferknie) Verletzungen an der Achillessehne Verletzungen an den Fingern Springender Finger /schnappender Finger Skidaumen Eine Tape-Anlage wird je nach Symptom oder Erkrankung meist mit anderen Therapien kombiniert. Sinnvoll ist in der Regel eine Mobilisation mit Massagen und Faszienlockerung. Bei starken Schmerzen kann auch eine zusätzliche Behandlung mit der Neuraltherapie hilfreich sein.

Aufbau und Pflege der

KINESIO-Tex® - Tapes

Die Tapes bestehen aus dünnem Baumwollgewebe und Latexkleber, welcher in sinusförmigen Wellen aufgetragen ist. Spalten zwischen den Wellen lassen die darunterliegende Haut atmen und ermöglichen das Schwitzen. Tapes können bis zu ca. 5 Tagen verbleiben, bevor die Wirkung der Anlage nachlässt. Je nach Anlage kann sich ein Tape auch vorab lösen. Besonders die Enden von dünnen Tapestreifen bei einer lymphatischen Anlage oder Tapes an Fingern und Füßen können sich durch Bewegung, Kleidung oder Händewaschen lösen. Lose Enden welche nicht mehr kleben, können mit einer Schere nachgestutzt werden. Duschen ist mit den Tapes möglich, ein Vollbad sollte jedoch vermieden werden. Für Wassersportarten gibt es speziell konzipierte Tapes. Föhnen sollte man nasse Tapes niemals, da sich die Konsistenz des Latexklebers verändern kann. Es empfiehlt sich, diese stattdessen mit einem Handtuch trocken zu tupfen.
NEDA SAVKOVIC
NATURHEILKUNDE | PRÄVENTION | SPORTTHERAPIE
© 2019 Neda Savkovic - Heilpraktikerin

Sporttherapie mit Original

KINESIO-Tapes®

Für Gelenke, Muskeln und

Faszien

Der japanische Chiropraktiker und Physiotherapeut Kenzo Kase entwickelte in den 70er Jahren die KINESIO-Taping® - Methode zusammen mit den KINESIO-Tex® -Tapes. Sein Gedanke war dabei ein Verfahren zu entwickeln, welches im Gegensatz zu den bislang verwendeten, starren Sporttapes das Gelenk in seiner Bewegungsfreiheit nicht einschränkt und auch die Mikrozirkulation im Gewebe nicht beeinträchtigt. Insbesondere der Flüssigkeitstransport sollte bei Verletzungen nicht unterbunden werden. Die Tapes sind also dafür konzipiert worden, bei Verletzungen das Gewebe und die Gelenke zu unterstützen, ohne Druck oder Zug auszuüben oder ein Gelenk zu blockieren. Ganz im Gegenteil, das Konzept sieht vor, dass das Gelenk trotz einer Verletzung weiterhin beweglich bleibt. Je nach Art und Weise wie ein Tape aufgeklebt wird, können unterschiedliche Wirkungen erzielt werden: Muskulatur Bei Muskelverletzungen kann ein Tape sensorische Informationen über die Haut und das Nervensystem an den darunter liegenden Muskel weitergeben, je nach Anlage kann dieser in seiner Funktion angeregt oder gehemmt werden. Bei einer Zerrung wird ein Tape zum Beispiel so angelegt, daß der Muskel das Signal zur „Ruhe“ erhält, hier hat das Tape also eine bewegungsdämpfende Wirkung. Gelenke Bänder und Sehnen können mit einer Tapeanlage stabilisiert werden, damit die Bewegung des Gelenks wieder anatomisch korrekt abläuft. Der Körper „lernt“ über Reize die Bewegungsrichtung trotz der Verletzung einzuhalten, um Fehlbelastungen und Ausweichbewegungen zu vermeiden. Faszien Oberflächlich gelegene Faszien können mit einer Anlage wieder gelöst, Verklebungen aufgelockert werden. Faszien sind mit ihren Zuglinien ein wichtiger Faktor zur Stabilisierung der Körperstatik. Mehr zu diesem Thema finden Sie auch auf der Seite zur Faszientherapie. Lymphsystem und Gefäße Bei akuten Verletzungen entstehen oft Schwellungen, diese sind Teil des Heilungsprozesses. Gefäße und das umliegende Gewebe erweitern sich und fördern so den Flüssigkeitsaustausch, „Reparaturmaterial“ kann vermehrt zur verletzten Stelle gelangen. Mit einer fächerartigen Tapeanlage in der richtigen Intensität kann der Abtransport von geschädigtem Gewebematerial unterstützt werden, die Tapes „ziehen“ die Flüssigkeit in Richtung des Lymphsystems. Auch Blutergüsse werden nach diesem Prinzip behandelt. Wirkung bei Schmerzen Eine Tapeanlage mit „raumschaffender“ Wirkung bewirkt eine Anhebung der Haut, das Tape wird zum Beispiel bei gebeugtem Rücken angebracht, nach Aufrichtung des Oberkörpers bilden sich im Tape leichte Wellen. Diese Anhebung der Haut bewirkt einerseits die Verminderung des Drucks auf Schmerzrezeptoren und fördert andererseits wiederum den Flüssigkeitsaustausch im Gewebe zur Förderung des Heilungsprozesses.

Anwendungen

Die Tapes können demnach je nach Art und Weise der Anbringung unterschiedliche Funktionen erfüllen, entscheidend ist hier die Diagnostik im Einzelfall und welches Ziel mit einer Anlage erreicht werden soll.Die Anlagemöglichkeiten können beliebig miteinander kombiniert und die einzelnen Funktionen in einem Tape vereint werden. Die Tapes sind in ihrer Grundidee für Sportler konzipiert, um die Mobilität so gut es geht aufrecht zu erhalten. Bewegung verstärkt sogar den unterstützenden Effekt der Tapes. Aber auch bei Nicht-Sportlern können die Tapes angewendet werden, beipielsweise bei Rückenverspannungen durch Bildschirmarbeit.

Möglicher Einsatz bei folgenden

Symptomen bzw. Erkrankungen:

akute Verletzungen wie Verstauchungen, Bänder- bzw. Sehnendehnungen an den Gelenken Muskelzerrungen und Muskelüberdehnungen Schleimbeutelentzündungen Instabilität von Gelenken (gedehnte Bänder und Sehnen) Bänderrisse- Meniskusriss Verschiebungen der Kniescheibe chronische, nicht erregerbedingte Entzündungen und Schmerzen an Gelenken Verspannungen im Schulterbereich Entzündungen und Schmerzen im Wirbelsäulenbereich Bandscheibenvorfall (postoperativ) Rückenschmerzen Rückenverspannungen Rippenprellungen und Rippenbrüche Schmerzen im Zwischenrippenraum (Intercostale Neuralgie) Impingement Syndrom an der Schulter Frozen Shoulder Schmerzen und Bewegungseinschränkungen der Schulter Tennisarm / Golferarm- Karpaltunnelsyndrom Pes Anserinus- Syndrom (Läuferknie) Verletzungen an der Achillessehne Verletzungen an den Fingern Springender Finger /schnappender Finger Skidaumen Eine Tape-Anlage wird je nach Symptom oder Erkrankung meist mit anderen Therapien kombiniert. Sinnvoll ist in der Regel eine Mobilisation mit Massagen und Faszienlockerung. Bei starken Schmerzen kann auch eine zusätzliche Behandlung mit der Neuraltherapie hilfreich sein.

Aufbau und Pflege der

KINESIO-Tex® - Tapes

Die Tapes bestehen aus dünnem Baumwollgewebe und Latexkleber, welcher in sinusförmigen Wellen aufgetragen ist. Spalten zwischen den Wellen lassen die darunterliegende Haut atmen und ermöglichen das Schwitzen. Tapes können bis zu ca. 5 Tagen verbleiben, bevor die Wirkung der Anlage nachlässt. Je nach Anlage kann sich ein Tape auch vorab lösen. Besonders die Enden von dünnen Tapestreifen bei einer lymphatischen Anlage oder Tapes an Fingern und Füßen können sich durch Bewegung, Kleidung oder Händewaschen lösen. Lose Enden welche nicht mehr kleben, können mit einer Schere nachgestutzt werden. Duschen ist mit den Tapes möglich, ein Vollbad sollte jedoch vermieden werden. Für Wassersportarten gibt es speziell konzipierte Tapes. Föhnen sollte man nasse Tapes niemals, da sich die Konsistenz des Latexklebers verändern kann. Es empfiehlt sich, diese stattdessen mit einem Handtuch trocken zu tupfen.
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