© 2018 Neda Savkovic

Regulation mit der Neuraltherapie

Wie die Neuraltherapie wirkt...

Entwickelt wurde die Neuraltherapie von den Brüdern Ferdinand und Walter Huneke in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts. Sie entdeckten unter anderem die weitreichende Wirkung von Procain-Injektionen in einem Körpersegment. Ein Segment beschreibt die Zusammengehörigkeit von Körperanteilen auf neuronaler Ebene, welche jeweils einem Spinalnerv (Nerven, welche an der Wirbelsäule austreten) zugeordnet werden. Jeder Spinalnerv versorgt ein bestimmtes „Gebiet“ (= Segment)  im Körper, bestehend unter anderem aus den zugeordneten Muskel- und Skelettanteilen, inneren Organen, Gefäßen und Hautarealen.

Anwendungen der Neuraltherapie…

Bei einer Quaddelbehandlung wird das Procain punktweise in die Hautschichten des entsprechenden Segments injiziert. Es entstehen kleine Erhebungen, die je nach Reaktion leicht gerötet sein können. Eine klassische Anwendung ist das Setzen von Quaddeln am oberen Rand im Schulterbereich des Trapez-Muskels, um Verspannungen und Schmerzen in diesem zu lösen. Der Reiz gelangt aber nicht auf direktem Weg  zum darunterliegenden Muskel, sondern wird hier über Reflexbögen zu den Spinalnerven der Wirbelsäule wieder an den Muskel weitergeleitet.

Narben und andere Störfelder…

Der Begriff „Störfeld“ beschreibt eine Verletzung oder Entzündung mit Fernwirkung auf andere Körperteile. Hierbei kann es sich um latente Entzündungen oder bereits verheilte Narben handeln. Auch Tätowierungen können ein Störfeld verursachen, ebenso wie chirurgische Eingriffe in der Vergangenheit (z.B. eine Blinddarmentfernung) , der Bauchnabel oder die Unterleibsorgane. Eine besondere Bedeutung nimmt der Kopfbereich ein, denn in dieser Region liegen ca. 70% der Störfelder. Latent entzündete Mandeln oder eine Mandelentfernung, unerkannte Zahnherde oder chirurgische Eingriffe an den Zähnen sind beispielsweise hier die Ursachen.
Ein Sonnenstrahl reicht hin, um viel Dunkel zu erhellen.
Neda Savkovic Heilpraktikerin
Diese komplexen Verbindungen nutzt die Neuraltherapie, um über die Behandlung an der Hautoberfläche die zugehörigen Anteile zu erreichen. Durch die Injektion in die Haut mit einem Lokalanästhetikum (Procain oder Lidocain) wird ein Reiz gesetzt, welcher über die neuronale Verschaltung weitergeleitet wird. Der Reiz und die Wirkung des Procains bewirken eine Repolarisierung der Zellmembranen und einen Reset im Segment. So können beispielsweise chronische Schmerzzustände „durchbrochen“ werden. Ähnlich wie einem Computer, der hängengeblieben ist, entspricht die Behandlung einem „Neustart“. Die Neuraltherapie ist daher eine Informations- und Regulationstherapie über neuronale Verbindungen. Die lokal betäubende Wirkung des Mittels ist hier kaum von Bedeutung. Neben Procain bzw. Lidocain können auch pflanzliche Komplexmittel verwendet werden, in Abhängigkeit der jeweiligen Beschwerden.

Welche Symptome behandelt werden…

- Rückenbeschwerden: chronische Schmerzen oder nach z.B. einer Bandscheiben-OP - Gelenkbeschwerden (degenerativ und nicht-degenerativ) - chronische Schmerzen, z.B. bei  Fibromyalgie-Syndrom, - CRPS (komplexes regionales Schmerzsyndrom) bzw. Morbus Sudeck - Rheumatische Erkrankungen - Sportverletzungen - Muskelschmerzen (Triggerpunkte) und Muskelverspannungen - Migräne und andere Formen von Kopfschmerz - Tinnitus (Ohrgeräusche) - neurologische Erkrankungen (Neuralgien) - Schilddrüsenerkrankungen - hormonelle Störungen - Reizmagen und Reizdarm - Erkrankungen und Schmerzen innerer Organe - Hauterkrankungen - Zyklus- und Prostatabeschwerden
Die Neuraltherapie wird meist in Kombination mit anderen Therapien angewendet, bei Rückenschmerzen beispielsweise mit einer anschließenden manuellen Behandlung. Auch die Reset-Behandlung des Kiefers bietet eine gute Ergänzung bei bestimmten Beschwerden. Bei Verdacht auf schwerwiegende Erkrankungen sollte vorab eine ärztliche Abklärung erfolgen.
Die funktionelle Neuraltherapie arbeitet ebenfalls im Segment, jedoch wird hier der Reiz an vorgegebenen Punkten auf der Körpervorderseite gesetzt. Diese Punkte sind als Verbindung zu einzelnen Organen vordefiniert, beispielsweise als „Nierenpunkt“ oder „Leberpunkt“. Je nach Diagnose wird an einer oder mehreren Stellen in Kombination injiziert. Diese Form wird auch bei chronischen Vorgängen auf Basis von entzündlichen Geschehen (nicht bakteriell oder viral bedingt) angewendet.
© 2018 Neda Savkovic
Neda Savkovic

Regulation mit der Neuraltherapie

Ein Sonnenstrahl reicht hin, um viel Dunkel zu erhellen.
Heilpraktikerin
Die Neuraltherapie wird meist in Kombination mit anderen Therapien angewendet, bei Rückenschmerzen beispielsweise mit einer anschließenden manuellen Behandlung. Auch die Reset-Behandlung des Kiefers bietet eine gute Ergänzung bei bestimmten Beschwerden. Bei Verdacht auf schwerwiegende Erkrankungen sollte vorab eine ärztliche Abklärung erfolgen.

Wie die Neuraltherapie wirkt...

Entwickelt wurde die Neuraltherapie von den Brüdern Ferdinand und Walter Huneke in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts. Sie entdeckten unter anderem die weitreichende Wirkung von Procain-Injektionen in einem Körpersegment. Ein Segment beschreibt die Zusammengehörigkeit von Körperanteilen auf neuronaler Ebene, welche jeweils einem Spinalnerv (Nerven, welche an der Wirbelsäule austreten) zugeordnet werden.
Jeder Spinalnerv versorgt ein bestimmtes „Gebiet“ (= Segment)  im Körper, bestehend unter anderem aus den zugeordneten Muskel- und Skelettanteilen, inneren Organen, Gefäßen und Hautarealen. Diese komplexen Verbindungen nutzt die Neuraltherapie, um über die Behandlung an der Hautoberfläche die zugehörigen Anteile zu erreichen. Durch die Injektion in die Haut mit einem Lokalanästhetikum (Procain oder Lidocain) wird ein Reiz gesetzt, welcher über die neuronale Verschaltung weitergeleitet wird. Der Reiz und die Wirkung des Procains bewirken eine Repolarisierung der Zellmembranen und einen Reset im Segment. So können beispielsweise chronische Schmerzzustände „durchbrochen“ werden. Ähnlich wie einem Computer, der hängengeblieben ist, entspricht die Behandlung einem „Neustart“. Die Neuraltherapie ist daher eine Informations- und Regulationstherapie über neuronale Verbindungen. Die lokal betäubende Wirkung des Mittels ist hier kaum von Bedeutung. Neben Procain bzw. Lidocain können auch pflanzliche Komplexmittel verwendet werden, in Abhängigkeit der jeweiligen Beschwerden.

Anwendungen der Neuraltherapie…

Bei einer Quaddelbehandlung wird das Procain punktweise in die Hautschichten des entsprechenden Segments injiziert. Es entstehen kleine Erhebungen, die je nach Reaktion leicht gerötet sein können. Eine klassische Anwendung ist das Setzen von Quaddeln am oberen Rand im Schulterbereich des Trapez-Muskels, um Verspannungen und Schmerzen in diesem zu lösen. Der Reiz gelangt aber nicht auf direktem Weg  zum darunterliegenden Muskel, sondern wird hier über Reflexbögen zu den Spinalnerven der Wirbelsäule wieder an den Muskel weitergeleitet.
Die funktionelle Neuraltherapie arbeitet ebenfalls im Segment, jedoch wird hier der Reiz an vorgegebenen Punkten auf der Körpervorderseite gesetzt. Diese Punkte sind als Verbindung zu einzelnen Organen vordefiniert, beispielsweise als „Nierenpunkt“ oder „Leberpunkt“. Je nach Diagnose wird an einer oder mehreren Stellen in Kombination injiziert. Diese Form wird auch bei chronischen Vorgängen auf Basis von entzündlichen Geschehen (nicht bakteriell oder viral bedingt) angewendet.

Narben und andere Störfelder…

Der Begriff „Störfeld“ beschreibt eine Verletzung oder Entzündung mit Fernwirkung auf andere Körperteile.  Hierbei kann es sich um latente Entzündungen oder bereits verheilte Narben handeln. Auch Tätowierungen  können ein Störfeld verursachen, ebenso wie chirurgische Eingriffe in der Vergangenheit (z.B. eine Blinddarmentfernung) , der Bauchnabel oder die Unterleibsorgane. Eine besondere Bedeutung nimmt der Kopfbereich ein, denn in dieser Region liegen ca. 70% der Störfelder.

Welche Symptome behandelt werden…

- Rückenbeschwerden: chronische Schmerzen oder nach z.B. einer Bandscheiben-OP - Gelenkbeschwerden (degenerativ und nicht-degenerativ) - chronische Schmerzen, z.B. bei  Fibromyalgie-Syndrom, - CRPS (komplexes regionales Schmerzsyndrom) bzw. Morbus Sudeck - Rheumatische Erkrankungen - Sportverletzungen - Muskelschmerzen (Triggerpunkte) und Muskelverspannungen - Migräne und andere Formen von Kopfschmerz - Tinnitus (Ohrgeräusche) - neurologische Erkrankungen (Neuralgien) - Schilddrüsenerkrankungen - hormonelle Störungen - Reizmagen und Reizdarm - Erkrankungen und Schmerzen innerer Organe - Hauterkrankungen - Zyklus- und Prostatabeschwerden
© 2018 Neda Savkovic
Neda Savkovic

Regulation mit der

Neuraltherapie

Ein Sonnenstrahl reicht hin, um viel Dunkel zu erhellen.
Heilpraktikerin
Die Neuraltherapie wird meist in Kombination mit anderen Therapien angewendet, bei Rückenschmerzen beispielsweise mit einer anschließenden manuellen Behandlung. Auch die Reset-Behandlung des Kiefers bietet eine gute Ergänzung bei bestimmten Beschwerden. Bei Verdacht auf schwerwiegende Erkrankungen sollte vorab eine ärztliche Abklärung erfolgen.

Wie die

Neuraltherapie

wirkt...

Entwickelt wurde die Neuraltherapie von den Brüdern Ferdinand und Walter Huneke in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts. Sie entdeckten unter anderem die weitreichende Wirkung von Procain-Injektionen in einem Körpersegment. Ein Segment beschreibt die Zusammengehörigkeit von Körperanteilen auf neuronaler Ebene, welche jeweils einem Spinalnerv (Nerven, welche an der Wirbelsäule austreten) zugeordnet werden. Jeder Spinalnerv versorgt ein bestimmtes „Gebiet“ (= Segment)  im Körper,  bestehend unter anderem aus den zugeordneten Muskel- und Skelettanteilen, inneren Organen, Gefäßen und Hautarealen.
Diese komplexen Verbindungen nutzt die Neuraltherapie, um über die Behandlung an der Hautoberfläche die zugehörigen Anteile zu erreichen. Durch die Injektion in die Haut mit einem Lokalanästhetikum (Procain oder Lidocain) wird ein Reiz gesetzt, welcher über die neuronale Verschaltung weitergeleitet wird. Der Reiz und die Wirkung des Procains bewirken eine Repolarisierung der Zellmembranen und einen Reset im Segment. So können beispielsweise chronische Schmerzzustände „durchbrochen“ werden. Ähnlich wie einem Computer, der hängengeblieben ist, entspricht die Behandlung einem „Neustart“. Die Neuraltherapie ist daher eine Informations- und Regulationstherapie über neuronale Verbindungen. Die lokal betäubende Wirkung des Mittels ist hier kaum von Bedeutung. Neben Procain bzw. Lidocain können auch pflanzliche Komplexmittel verwendet werden, in Abhängigkeit der jeweiligen Beschwerden.

Anwendungen der

Neuraltherapie…

Bei einer Quaddelbehandlung wird das Procain punktweise in die Hautschichten des entsprechenden Segments injiziert. Es entstehen kleine Erhebungen, die je nach Reaktion leicht gerötet sein können. Eine klassische Anwendung ist das Setzen von Quaddeln am oberen Rand im Schulterbereich des Trapez- Muskels, um Verspannungen und Schmerzen in diesem zu lösen. Der Reiz gelangt aber nicht auf direktem Weg  zum darunterliegenden Muskel, sondern wird hier über Reflexbögen zu den Spinalnerven der Wirbelsäule wieder an den Muskel weitergeleitet.
Die funktionelle Neuraltherapie arbeitet ebenfalls im Segment, jedoch wird hier der Reiz an vorgegebenen Punkten auf der Körpervorderseite gesetzt. Diese Punkte sind als Verbindung zu einzelnen Organen vordefiniert, beispielsweise als „Nierenpunkt“ oder „Leberpunkt“. Je nach Diagnose wird an einer oder mehreren Stellen in Kombination injiziert. Diese Form wird auch bei chronischen Vorgängen auf Basis von entzündlichen Geschehen (nicht bakteriell oder viral bedingt) angewendet.

Narben und andere

Störfelder…

Der Begriff „Störfeld“ beschreibt eine Verletzung oder Entzündung mit Fernwirkung auf andere Körperteile. Hierbei kann es sich um latente Entzündungen oder bereits verheilte Narben handeln. Auch Tätowierungen  können ein Störfeld verursachen, ebenso wie chirurgische Eingriffe in der Vergangenheit (z.B. eine Blinddarmentfernung) , der Bauchnabel oder die Unterleibsorgane. Eine besondere Bedeutung nimmt der Kopfbereich ein, denn in dieser Region liegen ca. 70% der Störfelder. Latent entzündete Mandeln oder eine Mandelentfernung, unerkannte Zahnherde oder chirurgische Eingriffe an den Zähnen sind beispielsweise hier die Ursachen.

Welche Symptome

behandelt werden…

Rückenbeschwerden: chronische Schmerzen oder nach z.B. einer Bandscheiben- OP Gelenkbeschwerden (degenerativ und nicht- degenerativ) chronische Schmerzen, z.B. bei  Fibromyalgie-Syndrom, CRPS (komplexes regionales Schmerzsyndrom) bzw. Morbus Sudeck Rheumatische Erkrankungen Sportverletzungen Muskelschmerzen  (Triggerpunkte) und Muskelverspannungen Migräne und andere Formen von Kopfschmerz Tinnitus (Ohrgeräusche) neurologische Erkrankungen (Neuralgien) Schilddrüsenerkrankungen hormonelle Störungen Reizmagen und Reizdarm Erkrankungen und Schmerzen innerer Organe Hauterkrankungen Zyklus- und Prostatabeschwerden
Die Störfelder selbst verursachen meist keine Symptome, sondern bedingen diese an anderer Stelle im Körper. Auch stehen sie in der Regel nicht mit einem bestimmten Segment in Verbindung, weswegen das Aufspüren der Störfelder eine exakte Erfassung  und Analyse vergangener Erkrankungen erfordert.